Mit der kontinuierlichen Weiterentwicklung von Wissenschaft und Technologie und der zunehmenden Reife vonMotorTechnik: Motoren als wichtige Energiequelle für die moderne Industrie und das Leben weisen eine große Typenvielfalt und eigene Eigenschaften auf. Unter ihnen sind Bürstenmotoren und bürstenlose Motoren die beiden gängigsten Typen, jeder mit seinen eigenen einzigartigen Anwendungsszenarien und Leistungsmerkmalen. In diesem Artikel werden Bürstenmotoren und bürstenlose Motoren unter den beiden Aspekten Struktur und Funktionsprinzip detailliert verglichen und analysiert.
Wie der Name schon sagt, enthält ein Bürstenmotor im Inneren eine Bürstenvorrichtung. Dieses Gerät besteht hauptsächlich aus Kohlebürsten, Kommutatoren (auch Anker genannt) und Bürstenhaltern. Als die beiden Kontakte der Motorstromversorgung berühren und reiben die Kohlebürsten den Kommutator und führen so Spannung und Strom ein oder ab. Auf dem Rotor des Bürstenmotors befinden sich Wicklungen, die nach dem Anlegen von Strom ein Magnetfeld bilden, mit den Magnetpolen am Stator interagieren, ein Drehmoment erzeugen und den Motor drehen.
Der bürstenloseMotorverzichtet auf die herkömmliche Bürstenvorrichtung und übernimmt stattdessen die elektronische Kommutierungstechnologie. Der Rotor des bürstenlosen Motors besteht normalerweise aus Permanentmagnetmaterial, und auf dem Stator befinden sich mehrpolige Wicklungen. Um die Rotorposition zu erkennen, ist im Inneren des bürstenlosen Motors zusätzlich ein Positionssensor verbaut. Darüber hinaus muss der bürstenlose Motor mit einem elektronischen Drehzahlregler (ESR) ausgestattet sein, um eine präzise Drehzahl- und Drehmomentregelung zu erreichen.
Das Funktionsprinzip des gebürstetenMotorist relativ einfach. Wenn der Motor läuft, drehen sich Spule und Kommutator, während Magnet und Kohlebürste stationär bleiben. Durch Ändern der Kontaktposition der Bürste und des Kommutators kann die Richtung des Stator- und Rotorpolwinkels geändert werden, wodurch sich die Drehrichtung des Motors ändert. Gleichzeitig können durch die Anpassung des Bürstenstroms die Drehzahl und das Drehmoment des Motors gesteuert werden.
Das Funktionsprinzip des bürstenlosenMotorist komplizierter. Es nutzt elektronische Kommutierungstechnologie, erkennt die Rotorposition über einen Positionssensor, steuert das Ein- und Ausschalten der leistungselektronischen Geräte im elektronischen Drehzahlregler und realisiert so die Kommutierung des Statorwicklungsstroms. Diese Kommutierungsmethode ermöglicht nicht nur eine kontinuierliche Drehung des Rotors, sondern ermöglicht auch eine höhere Betriebseffizienz des Motors und einen größeren Drehzahlregelungsbereich.